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tomsfive gmbh

«Für uns stimmt etwas im Recruiting-Prozess nicht.»

Wer sich bewirbt, hat es oft mit gesichtslosen Unternehmen zu tun, keinen Ansprechspartner und erhält meist mit Verspätung eine Antwort. Das will tomsfive ändern. Bewerbende und Rekrutierende sollen sich unkompliziert und zeitnah kennenlernen und rasch einschätzen können, ob sie zueinander passen.

Heini O. Seger Co-Founder, Präsident tomsfive

Herr Seger weshalb gibt es tomsfive?
Heini O. Seger: Für uns stimmt etwas im Recruiting-Prozess nicht. Das Ganze ist zu Dossier-lastig, der kulturelle Fit wird viel zu spät evaluiert. Wir haben es alle schon mal erlebt: Wir suchen eine Stelle, bei der wir mit Menschen zusammenarbeiten und bewerben uns mit unserem Dossier, ohne dass wir wissen, mit wem wir zusammenarbeiten werden. Ein Gespräch ist nur für auserwählte A-Kandidaten vorgesehen und der Bewerbungsprozess geht erst dann weiter, wenn ein kultureller Fit existiert. Das hat uns gezeigt, dass dieser höher zu gewichten ist, als das Dossier. Also haben wir uns im Herbst 2017 hingesetzt und eine E-Recruiting-Plattform entwickelt, mit dem Ziel, die Personalbeschaffung persönlicher zu gestalten. Mittlerweile sind wir vier Vollzeitangestellte in der Schweiz und beschäftigen drei Software-Entwickler in Serbien.

Sie versprechen nichts weniger, als die Personalbeschaffung zu revolutionieren. Was heisst das?
tomsfive bietet Unternehmen alles vom Job-posting, Job-sharing über Kandidaten- und Unternehmensprofile übers zeitlimitierte Kennenlernen bis zum Talent-Pool-Management mit Datenaustausch und Interviewmöglichkeiten. Wir verfolgen im Recruiting einen völlig anderen Ansatz wie andere Recruiting-Plattformen. Weg von Inseraten und Bewerberdossiers, hin zu Video-pitches und Video-Calls.
Bewerbende und Stellenanbietende sollen sich gegenseitig vorstellen, miteinander reden und sich austauschen. Nur so wissen die Beteiligten, ob sie zueinanderpassen oder nicht. Menschen arbeiten mit Menschen und nicht mit CVs oder Inseraten, deren Inhalte mit Ausnahme des Logos meist austauschbar sind.

Was sind die wesentlichsten Vorteile Ihrer Recruiting-Plattform?
tomsfive ist einfach zu bedienen, effizient und standardisiert. Ein Kandidaten-Profil besteht aus einem 30-sekündigen Video, einer Auswahl von fünf Stärken und Skills sowie Berufswünschen. Dazu kommen Links zu den Sozialen Medien wie etwa LinkedIn. Somit erhalten Unternehmen ein Gesamtpaket mit Informationen zur Person und zu deren Skills. Auf der anderen Seite sehen Bewerbende einen Video-Pitch des Unternehmens und lernen Recruiter, Line-Manager oder Teammitglieder persönlich kennen. Das macht nicht nur die Stellenausschreibung persönlicher, sondern die Bewebenden sehen auch, mit wem und wie sie arbeiten werden.

Wie sehen Sie die Entwicklung von tomsfive in den nächsten fünf Jahren?
tomsfive wird sich bei jenen Firmen etablieren, die neue Mitarbeitende auf kultureller und persönlicher Ebene finden möchten. Unternehmen, die dem Motto hire for attitude and train for skills, folgen. Aber auch Unternehmen, die viele Bewerbende mit ähnlichen Dossiers haben. Wir werden uns intensiv mit der Rolle der Persönlichkeit in einem Unternehmen beschäftigen und bei tomsfive auch geeignete AI-Algorithmen integrieren.

Inwiefern werden Jobplattformen zum Auslaufmodell?
Für Job-Postingplattformen sehen wir wenig Zukunft. Warum auch? Facebook führt sein Job-Posting-Tool in immer mehr Märkten ein und auch Snapchat und Instagram sehen im Recruiting grosse Chancen. Xing und Linkedin dominieren vor allem das Active Sourcing.

 


 

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