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jobalino – E-Recruiting Lösung für KMU

jobalino bietet Softwareprodukte und Dienstleistungen im Personalbereich. Hinter dem 2019 gegründeten Unternehmen mit Sitz in Sempach-Station, stehen Christian Kuhn, Sandro Stirnimann, Michael Breiter und Jan Lindegger.

Jan Lindegger, Geschäftsführer von jobalino, jobalino.ch

Was war der Auslöser, dass Sie jobalino konzipiert haben?
Jan Lindegger: Für Schweizer KMU ist der Zeit- und Kostenaufwand oft viel zu gross, um neue Mitarbeitende zu gewinnen. Neben fehlenden Ressourcen und mangelndem Know-how sind sie abhängig von teuren Jobportalen und Personaldienstleistern. Hinzu kommt die fehlende Sichtbarkeit auf dem Arbeitsmarkt. Gerade auf Job-Plattformen sind sie trotz gekaufter Inserate weniger gut sichtbar wie Grosskonzerne. Fakt ist: Grössere Anbieter im Bereich E-Recruiting haben KMU in den letzten Jahren nicht beachtet, da sie sich mit komplexen Unternehmenslösungen auf Grossfirmen konzentrierten. Obwohl die Herausforderungen bei der Rekrutierung von neuen Mitarbeitenden bei kleinen und grossen Unternehmen ähnlich sind, unterscheiden sich die Bedürfnisse betreffend unterstützender Software-Lösung. Während Grosskonzerne komplexe, durchstrukturierte und weitläufige Prozesslandschaften benötigen, die über Software-Lösungen abgedeckt werden müssen, existieren solche Prozesse bei KMU nicht oder nur teilweise. Der Fokus bei der Entwicklung von jobalino lag deshalb von Beginn an auf Einfachheit und Modularität. Mit unseren Lösungen möchten wir KMU für interessierte Bewerbende sowohl sichtbarer wie auch über digitale Bewerbungsprozesse zugänglicher machen.

Was bietet jobalino und wo liegen die Unterschiede zu Jobplattformen?
Zum einen bedienen wir mit unserer Bewerbermanagement-Lösung Jobportale, da die KMU weiterhin ihre offenen Stellen via Multiposting auf Plattformen veröffentlichen möchten. Zum anderen sehen sich klassische ­Jobportale vermehrt gezwungen, ihr «pay-per-post»-Business-­Modell mit neuen Preismodellen oder ergänzenden Dienstleistungen zu erweitern. Mit unseren flexiblen Software-Modulen bieten wir eine optimale Ergänzung zu Jobportalen, da wir sowohl eine Bewerbermanagement-Lösung für Firmen mit Kandidatenpool und Matching wie auch eine Lösung für Bewerbende anbieten. Zudem sind auch KMU vermehrt interessiert an Performance-Daten in der Rekrutierung. Sollten Jobportale bereits hybride Preismodelle anbieten (pay-per-post, pay-per-click, pay-per-hire, Subscription etc.), können KMU ihre Rekrutierungskosten- und Daten auswerten und ihre Kanäle optimieren. jobalino kann hier als Bindeglied und als zentraler Verwaltungsort für das Bewerbermanagement, die Jobportal-Übersicht sowie für Daten und Statistiken dienen.

Was kostet die Registrierung für Firmen?
Das KMU-Paket kostet monatlich 29 Franken. Darin enthalten sind das Bewerbermanagement-System inklusive Multiposting sowie sämtliche Funktionen zur Jobverwaltung. Das Grundpaket kann jedoch mit kostenpflichtigen Zusatzmodellen wie «Multiuser»-Funktionen, zusätzlichen Job-Slots oder Karriereseite ergänzt werden. Neben den monatlichen Kosten spielt für KMU oftmals der Integrations- und Schulungsaufwand eine wichtige Rolle. jobalino funktioniert deshalb nach dem «Plug-and-Play»-Prinzip und der Aufwand für die Integration ist minimal.

Auf dem Portal können sich auch «Empfehler» registrieren. Was ist der Sinn dahinter und wie funktioniert das?
Als wir mit jobalino gestartet sind, war es für private Personen möglich, sich als «Empfehler» zu registrieren, um Jobs unserer Kunden in ihren eigenen Netzwerken zu empfehlen. Damit wollten wir vor allem Kleinstunternehmen eine zusätzliche Reichweite ermöglichen. Anfangs 2020 haben wir uns jedoch entschieden, diese Dienstleistung zu deaktivieren und alternative Wege zu gehen. So ist das Modul «Empfehlerprogramm» entstanden. Dieses ermöglicht Firmen, ein eigenes Netzwerk aufzubauen. Vergleichbar ist das mit klassischen Mitarbeiter-Empfehlungsprogrammen, jedoch erweitert mit der Komponente des Netzwerkaufbaus. Das bedeutet, dass nicht nur die eigenen Mitarbeitenden eines KMU offene Stellen bewerben können, sondern auch Alumni, Geschäftspartner, Freunde und Familie. Mit dem «Empfehlerprogramm» ist es nun möglich, dieses Netzwerk aufzubauen, Leute einzuladen und Prämien individuell pro Stelle zu definieren.

Was würden Sie als den wichtigsten Meilenstein in der Geschichte von jobalino bezeichnen?
Das war während der Entwicklung die Erkenntnis, dass wir durch Vertriebs- und Produktpartner mehr KMU erreichen können. Einerseits werden wir dadurch Bestandteil von grösseren digitalen KMU-Ökosystemen. Andererseits ermöglicht uns dieses Vorgehen, ergänzende Produktepartner bei jobalino zu integrieren.

Was sind Ihre nächsten Entwicklungsschritte?
Zurzeit treiben wir die Integration von Partnerfirmen voran. Der Fokus liegt auf Enterprise-Resource-Planning-Anbieter für KMU, die ihr Angebot mit einer Personallösung ergänzen, sowie auf Jobportale, die ihr Angebot diversifizieren möchten. Parallel dazu arbeiten wir an der Integration eines Videochats und einer automatisierten Terminbuchung. So können neu Interviews bequem und online über die Software vereinbart und durchgeführt werden.

 



Modulares E-Recruiting System für Schweizer KMU

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