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Medison:

Rekrutieren im Gesundheitswesen

2018 gründeten der Arzt Nicola Rüegsegger und der Applikationsentwickler Pascal Wacker
das HR-Tech-Unternehmen Medison. Ihr Ziel: Die Rekrutierung im Gesundheitswesen zu vereinfachen und medizinische Fachkräfte bestmöglich auf dem Berufsweg zu unterstützen.


Lorena Oberlin, Managing Director und Nicola Rüegsegger, Founder, Medison

Warum gründeten Sie Medison?
Nicola Rüegsegger: Gegen Ende meines ­Medizinstudiums merkte ich, dass die Suche nach einem passenden Arbeitgeber sehr zeitintensiv sein kann. Um das zu vereinfachen, gründeten wir Medison und schufen mit Medicus eine Plattform für Ärztinnen und Ärzte, auf der relevante Informationen wie offene Stellen, Weiterbildungsmöglichkeiten, Reviews oder Daten und Fakten zu den Unternehmen ­ersichtlich sind. Das ist für stellensuchende ­Fachkräfte enorm zeitsparend. Gestartet sind wir zwar mit meiner Berufsgruppe, die Vision war aber von Beginn, die Rekrutierung im gesamten Gesundheits­wesen zu optimieren.

Wie tun Sie das?
Lorena Oberlin: Wir orientieren uns eng an den Bedürfnissen der Fachkräfte und Arbeitgebenden im Gesundheitswesen und binden diese bei der Umsetzung von neuen Ideen ein. Zudem ist uns ein möglichst hoher Automatisierungsgrad wichtig, der es erlaubt, Rekrutierungs­prozesse zu vereinfachen und Kosten zu senken.

Was unterscheidet Ihre Branche von anderen?
Oberlin: Das Gesundheitswesen ist ein zentraler Pfeiler. Gleichzeitig wird es für Arbeitgebende von Jahr zu Jahr schwieriger, qualifizierte Fachkräfte zu finden. Auf der anderen Seite gibt es für Arbeitnehmende zwar viele Jobmöglichkeiten, die Arbeit ist aber oft sehr fordernd, wodurch eine optimale Platzierung umso wichtiger ist.

Warum gründeten Sie Medison?
Nicola Rüegsegger: Gegen Ende meines ­Medizinstudiums merkte ich, dass die Suche nach einem passenden Arbeitgeber sehr zeitintensiv sein kann. Um das zu vereinfachen, gründeten wir Medison und schufen mit Medicus eine Plattform für Ärztinnen und Ärzte, auf der relevante Informationen wie offene Stellen, Weiterbildungsmöglichkeiten, Reviews oder Daten und Fakten zu den Unternehmen ­ersichtlich sind. Das ist für stellensuchende ­Fachkräfte enorm zeitsparend. Gestartet sind wir zwar mit meiner Berufsgruppe, die Vision war aber von Beginn, die Rekrutierung im gesamten Gesundheits­wesen zu optimieren.

Sie betreiben zwei Portale: Medicus für Ärztinnen und Ärzte, und Nurse für Pflegefachkräfte. Welche Vorteile bringt das?
Rüegsegger: Ärztinnen und Ärzte haben bei der Stellensuche nicht die gleichen Bedürfnisse wie Pflegefachpersonen, weshalb wir sehr zielgruppenspezifisch arbeiten. Bei Medicus sind das beispielsweise Informationen zu Weiterbildungs­möglichkeiten, zu Benefits oder Reviews über Arbeit­gebende, während in der Pflege viel eher eine persönliche sowie aktive Unterstützung bei der Stellensuche gewünscht wird.

Wie zufrieden sind Sie mit den Portal-Zugriffen?
Oberlin: Wir freuen uns sehr, dass wir die Besucherzahl bei Medicus innert zwei Jahren verdreifachen konnten und heute monatlich über 15 000 Personen die Plattform besuchen. Damit ist Medicus nicht nur die schweizweite Nummer 1 in der Ärzterekrutierung, sondern generell eine der meistbesuchten Webseiten in der ­Ärzteschaft. Bei Nurse sieht es ähnlich aus.

Beide sind Schweizer Plattformen. Inwiefern ist für Sie eine Expansion ins Ausland denkbar?
Rüegsegger: Wir haben den Anspruch, für Arbeitgebende sowie Fachkräfte die bestmögliche Dienstleistung zu bieten. Deshalb konzentrieren wir uns vorerst nur auf die Schweiz. Gleichzeitig wird der Arbeitsmarkt immer mobiler und internationaler, weshalb der Schritt über die Landesgrenze eines unserer erklärten Ziele ist.

Wie finanziert sich Medison?
Rüegsegger: Wir verfolgen seit Beginn das ­Konzept des sogenannten Bootstrappings. Das bedeutet, dass Medison bis heute eigenfinanziert ist und keine externen Geldgebenden hat.

Was ist Ihr wichtigster Meilenstein?
Oberlin: Als junges und rasch wachsendes Unternehmen dürfen wir glücklicherweise fast jedes Quartal neue Meilensteine feiern. Exemplarisch für unseren Fokus auf die Zielgruppe dürfte aber beispielsweise die Entstehung der Marke Medicus sein. Sowohl der Name als auch das Logo wurde nicht von uns, sondern in einer Umfrage von ­einigen hundert ­Ärztinnen und Ärzten, Medizin­studierenden und Arbeitgebenden gewählt. Das gleiche haben wir bei Nurse wiederholt.

Was möchten Sie mit dem Portal in den nächsten Jahren erreichen?
Rüegsegger: Wir entwickeln sowohl Medicus als auch Nurse laufend weiter – stets mit dem Ziel, Fachkräfte von der Ausbildung bis zur Pensio­nierung bestmöglich auf dem Berufsweg zu begleiten und für Arbeitgebende den Rekrutierungsaufwand zu senken. Die Menschen im Gesundheitswesen leisten unglaublich viel. Es spornt uns an, dass wir sie mit Medison tagtäglich unterstützen dürfen.

 


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